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RKT Mitarbeiter sind offizielle ACLS-Provider der AHA

8 Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten des RKT sowie der ärztliche Leiter des RKT, Johannes Kriele, nahmen im März 2015 an einem offiziellen ACLS Provider Lehrgang der AHA teil.

Ziel dieses Lehrgangs ist das Erlernen einer besseren Versorgung von Notfallpatienten im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Reanimation. Weiterhin wird das Arbeiten als Leiter eines Teams bei der systematischen Versorgung von Notfallpatienten trainiert.
Neben dem trainieren einer Reanimationssituation mit erweiterten Maßnahmen wurden auch der Einsatz von externen Herzschrittmachern oder eine Cardioversion sowie der Einsatz ausgewählter Medikamente ausgiebig geübt.

Die Schulung ist auch Teil der Vorbereitung auf eine spätere Tätigkeit als Notfallsanitäter des RKT für seine Mitarbeiter. Das Arbeiten nach standardisierten Algorithmen steht hier im Vordergrund.
Alle 8 geschulten Rettungsassistenten sind derzeit auf den Rettungswagen in Regensburg-West bzw. Alteglofsheim im Einsatz.
Veranstaltet wurde der Kurs von der anerkannten AHA Training Site Seredumed, in Kooperation mit dem RKT Trainingszentrum.
Neben den Rettungsassistenten des RKT nahmen auch einige externe Teilnehmer des Universitätsklinikums Regensburg am Kurs teil.


Neuer Rettungswagen für den Landkreis Regensburg

Ein “verspätetes Weihnachtsgeschenk” durften Markus Link, Leiter Einsatzdienste, und Nikolaus Hirschmann, Ausbildungsleiter bei RKT, entgegen nehmen. Am 29. Januar 2015 konnten Sie in München einen neuen Rettungswagen entgegen nehmen.

Rettungswagen 2015 FrontDer neue “Bayern-RTW” vom Typ Mercedes Sprinter Facelift verfügt über aktualisierte Technik, sowohl beim Fahrzeug als auch bei den Medizingeräten.
Der Rettungswagen vom Ausbauer WAS soll vorwiegend im südlichen Landkreis Regensburg eingesetzt werden und ersetzt einen 6 Jahre alten Rettungswagen, welcher bei seinen Einsätzen mittlerweile über 230.000 km gelaufen war.

Der Rettungswagen verfügt sowohl im Bereich der Sondersignalanlage, wie auch bei den meisten anderen Beleuchtungseinrichtungen, über Lichter in LED Technik.

Rettungswagen 2015 - HeckAls Besonderheit sind die bei den moderneren Rettungswagen in Bayern zu findenden blauen Kennleuchten an den seitlichen Kotflügeln sowie das gelbe Rück-Warn-System hervorzuheben.
Die Beklebung des Rettungswagens erfolgte in weiten Teilen mit reflektierender Folie, um die passive Sicherheit im Einsatz zu verbessern.

Ebenfalls neu ist der künftig im Fahrzeug vorgehaltene “Raupenstuhl” StairPro.
Mittels dieses klappbaren Rettungsstuhls können Patienten komfortabel und rückenschonend eine Treppe hinuntergefahren werden. Ein Patiententransport von unten nach oben ist mittels dieses Stuhles jedoch nicht möglich, beim Einsatz in der Notfallrettung aber i.d.R. auch nicht erforderlich.

Des Weiteren ist das Fahrzeug neben den alten Analogfunk-Geräten bereits komplett mit neuen Digitalfunk-Funkgeräten ausgestattet. Gegen Ende des Jahres wird beabsichtigt, den Funkverkehr im Rettungsdienstbereich Regensburg im überwiegenden Teil nur noch mit der neuen Tetra25-Technologie abzuwickeln.

Für den Herbst 2015 ist eine Neubeschaffung der beiden anderen RKT Rettungswagen vorgesehen.

Abb.: Rettungswagen Mercedes Benz Sprinter mit Kofferaufbau von WAS.
Medizintechnik (u.a.): EKG/Defibrillator Typ Lifepak 15, Beatmungsgerät Weinmann Medumat Standard, Notfallrucksack, Fahrtrage, klappbarer Rettungsstuhl mit Treppenraupe von Stryker StairPro.


Praxisanleiter für Notfallsanitäter

Im Dezember 2014 nahmen die RKT Rettungsdienst-Mitarbeiter Sascha Lorenz und Nikolaus Hirschmann an einer der ersten Aufbauschulungen der Praxisanleiter für die künftigen Notfallsanitäter in Bayern teil.
Jede Lehr-Rettungswache, an der Notfallsanitäter ausgebildet werden, benötigt gemäß Notfallsanitäterdes am 01. Januar 2014 in Kraft getretenen neuen Notfallsanitätergesetzes einen eigenen verantwortlichen Praxisanleiter, welcher die Berufsausbildung überwacht und die Auszubildenden betreut.

Die theoretische Ausbildung zum Notfallsanitäter wird fast 2000 Stunden betragen, hinzu kommen 720 Stunden in Kliniken sowie nochmals annähernd 2000 Stunden an den Lehr-Rettungswachen. Diese Ausbildung dauert in Vollzeit dann 3 Jahre. Zum Vergleich: Die bisherige Ausbildung zum Rettungsassistenten umfasst nur etwa 3000 Stunden. Der Schwerpunkt liegt auf der erweiterten Versorgung des Patienten. Praktika im Krankenhaus sind Pflicht. Mehr Raum erhalten Inhalte wie Kommunikation in Teams, Geriatrie oder Psychiatrie.

Wenn Sie Interesse an einer Ausbildung zum Notfallsanitäter haben, finden Sie hier auf unserer Internetseite nähere Informationen.